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Panik, wenn der Permafrost taut ?

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Panic when the permafrost thaws ?
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Der Hockeystick
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Alaska und der Temperatursprung
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Kollabiert der Eispanzer - oder doch nicht ?
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Wetterextreme :
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KlimaNotizen Newsletter Nr.4:
Der Gletscherblues
Grosser Aletsch - vor und zurück im Rythmus von Jahrhunderten.

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25 Jahre Satellitenbeobachtung – Forscher ziehen überraschende Bilanz
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BMBF: Kyoto kaum geeignet (Bundesministerium für Bildung und Forschung)
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KlimaNotizen Newsletter Nr.1:
Überschwemmungen an Elbe und Oder werden nicht häufiger.
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Ist der Mensch Schuld ?
Klimawandel – normal oder unnormal ?

Das Klima unserer guten alten Mutter Erde ist immer im Wandel. Dabei gibt es Zyklen von Jahren bis Jahrtausenden. Eine systematische Aufzeichnung des Klimas gibt es aber erst seit ca. 1860. Über die Zeit vorher gibt es viel Unwissen. Darin liegt ein großes Problem für die Forschung:
Ist der gerade beobachtete Trend ein natürlicher oder ein menschen gemachter ?

In größeren Zeitabständen gibt es Warmphasen. Das ist seit dem Ende der letzten Eiszeit vor 10.000 Jahren so.
Seit 1860 befinden wir uns wieder in einer Erwärmung. Die meisten Warmphasen in den letzten 8000 Jahren waren wärmer, als wir es heute haben.

Wie stark steigt die Temperatur der Erde ?
Diese Frage ist eine der heikelsten in der Klimadiskussion.
Bodennahe Meßstationen, ca. 2000 weltweit, auf die sich die UNO-Organisation IPCC beruft, zeigen seit 1979 einen hohen Temperaturtrend von ca. +0,4 Grd an.
Diese Werte sind auch Grundlage für die Warnung vor dem menschengemachten Treibhauseffekt.
Die Satellitendaten der NASA kommen zu anderen Ergebnissen: Im selben Zeitraum wurde der sehr geringe Wert von ca. +0,2 Grd gemessen.
Alle Wissenschaftler sind sich einig, daß beide Meßverfahren eigentlich zum gleichen Ergebnis kommen müßten.
Die Diskussion dauert an. Es spricht aus meiner Sicht einiges dafür, daß die Satellitendaten zutreffender sind.

Schmelzen die Gletscher ?
Es gibt viele Gletscher, die deutlich schrumpfen. Es gibt aber auch Gletscher, die in den letzten Jahren gewachsen sind.
Weder für Grönland noch für die Antarktis ist bisher ein Trend nachweisbar. Das in Teilen Grönlands an den Rändern beobachtete Schmelzen liegt noch im Rahmen der natürlichen langzeitlichen Schwankungen und kann sich wieder umkehren.

Bei den Extremwetterlagen gibt es weltweit keinen eindeutigen Trend.

Das menschenverursachte Treibhausgas Kohlendioxyd (CO2) in der Atmosphäre hat stark zugenommen und wird von der UNO und den meisten Wissenschaftlern als Hauptverursacher für die beobachtete Erwärmung in den letzten 50 Jahren angesehen.
Das Haupttreibhausgas ist jedoch Wasserdampf. Im Gegensatz zum CO2 ist dessen Wirkung unmittelbar nachweisbar. Schon geringe Änderungen im Wasserdampfhaushalt der Atmosphäre wirken sich viel stärker aus als eine starke CO2-Änderung. Ob das menschenverursachte CO2 wirklich einen nennenswerten Einfluß auf die Erdtemperatur hat, konnte bisher nicht nachgewiesen werden.
Dafür scheint ein mehr an CO2 einen Nutzeffekt bei vielen Pflanzen zu haben: sie können besser bei Trockenheit mit dem knappen Wasser auskommen. Das ist vielleicht neben vermehrten Niederschlägen auch ein Grund, warum die Ränder der Sahara in den letzten Jahren grüner geworden sind. Also mal eine gute Nachricht.

Heißt das nun, daß es eigentlich keine Probleme gibt und man so weitermachen kann wie bisher ? – Vielleicht, vielleicht auch nicht. Sehr viel beruht auf Glauben.

Man sollte vielleicht etwas vorsichtiger mit langfristigen Lösungskonzepten sein. Vor allem, wenn deren Wirksamkeit spekulativ ist, Unsummen verschlingen und möglicherweise der Menschheit nichts bringen werden.

Klaus Öllerer
2003
letzte Änderung: 23.01.2005

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