KlimaNotizen – ergänzende Infos zum Klimawandel

Wetterextreme:
Hochwasser – Ist der Würfel gezinkt ?
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Liebe Leser,

haben Hochwasser zugenommen ? Gibt es mehr Überschwemmungen an Rhein, Oder, Elbe und Main ?
Wie war das früher ?

Das Klima wandelt sich.
Seit einiger Zeit ist vom gezinkten Würfel die Rede1. Damit ist gemeint, dass der Mensch durch die Emissionen von Treibhausgasen und der globalen Erwärmung häufiger Wetterextreme - z.B. Hochwasser - bewirken würde.

Ist das so ?
Ich habe begonnen das mir zur Verfügung stehende Material auszuwerten.
Die Ergebnisse sind überraschend und lassen ganz andere Schlussfolgerungen zu.
Bei einer eigenen Meinungsbildung erscheint es sinnvoll sie einzubeziehen.
Eine Diskussion ist erwünscht.

Womit das hier also ein Thema für diesen Newsletter ist.
Weitere Themen sind in der Warteschlange.
...
Für Infos, Anregungen und Meinungen bin ich dankbar.
Mehr gibt es außerdem auf der Homepage:
www.KlimaNotizen.de

Mit besten Grüßen

Klaus Öllerer
info@KlimaNotizen.de

 

Wetterextreme:
Hochwasser – Ist der Würfel gezinkt ?
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In der Öffentlichkeit herrscht vielfach der Eindruck, dass Hochwasser in Europa im 20. Jh. generell zugenommen haben. Als Ursache wird eine menschengemachte Klimaerwärmung angeführt.
Die unten genannten Beispiele wecken Zweifel an dieser populären These.
In früheren Jahrhunderten, als die Temperaturen kühler waren, gab es mehr und intensivere Hochwasser.
Messungen am Hohenpeißenberg deuten darauf hin, dass das Auftreten von vermehrten Starkniederschlägen wahrscheinlich weniger oder gar nicht auf die Intensiverung des Wasserkreislaufes als Folge einer Erwärmung zurückzuführen sind. Vielmehr erscheinen Verschiebungen im Auftreten von Großwetterlagen hierfür die Ursache zu sein.
Bodennahe Temperatur und die Häufigkeit extremer Niederschläge scheinen kaum oder nicht zu korrelieren.
Die Befürworter der Ansicht von einer menschengemachten Zunahme von Wetterextremen gehen in den mir bekannten Veröffentlichungen auf das Argument Großwetterlage nicht ein und nehmen keinen Bezug auf die letzten Jahrhunderte, als es in Europa kühler war.
Eine Diskussion ist erwünscht.

Inhalt
Hochwasser am Main
Hochwasser in der Schweiz
Hochwasser an Elbe und Oder
Das Jahrhunderthochwasser an Oder und Elbe im August 2002
Temperaturverlauf in Europa seit 1500
Weltweite Niederschläge
Historische Hochwasser
Hohenpeißenberg: Großwetterlagen als Ursache für mehr Starkniederschläge
Standpunkte (BMBF, Greenpeace, Prof. Dr. Mojib Latif, Umweltbundesamt)
Fazit

Das Jahrhunderthochwasser im Jahre 2002 an Elbe und Oder hielt die Nation in Atem und richtete große Zerstörungen an.

In der Öffentlichkeit wird immer wieder auch von Wissenschaftlern geäußert, dass der Mensch an zunehmenden Hochwassern im 20. Jh. Schuld sei.
Hier wird versucht diese These mit Hilfe von Beispielen zu überprüfen.

Hochwasser am Main


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Die Grafik zeigt, dass die Hochwasser am Main seit 1960 zugenommen haben. Der Blick in die weitere Vergangenheit zeigt jedoch, dass es in den letzten Jahrhunderten viel häufiger Hochwasser gab. Das 20. Jh. erscheint sogar als hochwasserschwach.

Hochwasser in der Schweiz

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“Hochwasser Alpennordseite
Im Mittelland ereignen sich die meisten Hochwasser im Früh- und Hochsommer, wenn die Schneeschmelze in den Bergen gross ist und in weiten Teilen des Einzugsgebietes die höchsten Jahresniederschläge fallen. Bis 1762 trat der Rhein bei Basel durchschnittlich alle 10 Jahre über die Ufer (Abbildung 6). In den folgenden 120 Jahren verlangsamte sich dieser Rhythmus. Zwischen 1882 und 1992 sind extreme Hochwasser völlig ausgeblieben. Weil die Abflussbildung in den letzten 120 Jahren durch verschiedene E i n g r i ffe verändert wurde, kann diese Entwicklung nicht nur nach meteorologischen und hydrologischen Kriterien interpretiert werden.”
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Die Grafik zeigt, dass die Hochwasser seit ca. 1980 zugenommen haben. Der Blick in die Vergangenheit zeigt jedoch auch, dass in den Jahrhunderten davor viel mehr und häufiger extreme Hochwasser geschahen. Auch hier erscheint das 20. Jh. als hochwasserschwach. Nur in einem von vier dargestellten Kantonen gibt es einen etwas stärkeren Anstieg der Hochwasser gegen Ende des 20. Jh.

“Hochwasser in den zentralen Alpen und auf der Alpensüdseite
Über die letzten fünf Jahrhunderte hinweg lassen sich in den vier Kantonen Wallis, Uri, Tessin und Graubünden zwei Perioden mit niedriger Überschwemmungsdichte (1641–1706; 1 9 2 7 –1975) und zwei Perioden mit hoher Überschwemmungsdichte (1550– 1580; 1827–1875) nachweisen (Abbildung 7). Langfristige Schwankungen in der Häufigkeit von Überschwemmungen sind auch in den Pyrenäen und in Deutschland nachgewiesen. S i e sind durch natürliche Klimavariationen bedingt und stehen nicht in erkennbarer Weise mit menschlichen Einflüssen in Z u s a m m e n h a n g . Gegenüber den Mittelwerten des 20. Jahrhunderts hat die Zahl extremer inner- und südalpiner Überschwemmungen in den letzten 15 Jahren zugenommen (August 1987, September 1993, Oktober 2000), doch liegt die Häufigkeit dieser Ereignisse noch in der Bandbreite bisheriger Ereignisse.”
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Hochwasser an Elbe und Oder
“Das Hochwasser der Elbe im August 2002 gab Anlass zu der Spekulation, dass der anthropogene Treibhauseffekt zu einem Anstieg der Auftrittsrate derartiger Extremereignisse im Klimasystem fuehre. Anhand historischer Aufzeichnungen und Abflussdaten wurden jetzt am Leipziger Institut fuer Meteorologie Hochwasserchronologien fuer die Fluesse Elbe und Oder erstellt, die lueckenlos zurueck bis ins 11. Jahrhundert reichen. Wie die Forscher um den Klimatologen Dr. Manfred Mudelsee in der aktuellen Ausgabe des Magazins "Nature" nachweisen, gab es fuer beide Fluesse innerhalb der letzten 80 bis 150 Jahre keinen signifikanten Anstieg der Hochwasserauftrittsrate.” 4a

- große Grafik (90 KB) -
Elbe und Oder - Die Pfeile geben den Trend an: sinkende oder gleichbleibende Hochwasser im 20. Jh.4

Das Jahrhunderthochwasser an Oder und Elbe im August 2002
“... Ursache für das Elbe-Hochwasser war eine so genannte Vb-Wetterlage. Damit bezeichnen Meteorologen die ungewöhnliche Zugbahn eines atlantischen Tiefdruckgebiets: Statt vom Atlantik über Frankreich ostwärts zu driften, wie es sich gehört, marschierte Tief “Ilse” zunächst weit nach Süden bis zum Golf von Genua und saugte sich dort wie ein Schwamm voll mit feucht-warmer Mittelmeerluft. Dann drehte es in einem Schlingerkurs wieder nach Nordosten und steuerte Harz und Erzgebirge an, wo es seine nasse Fracht ablud.
... selbst wenn am Rhein ein Dauerregen von Elbe-Ausmaß niederprasseln würde, bliebe eine Katastrophe aus. Das meint zumindest Heinz Engel: “Der Rhein hätte so ein Unwetter locker verkraftet.”...”
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Temperaturverlauf in Europa seit 1500

Im Jahresdurchschnitt war es in Europa seit 1500 kühler (“kleine Eiszeit”) als heute5.
- zur Info: Temperaturverlauf der letzten 11.000 Jahre -

Wenn diese Temparaturkurve mit Hochwasserereignissen überlagert wird, wie sie oben in den Grafiken dargestellt sind, so erscheint ein Zusammenhang zwischen höherer europäischer Durchschnittstemperatur und mehr Hochwassern nicht erkennbar. Es scheint eher der umgekehrte Schluss zulässig zu sein, dass höhere Temperaturen mit weniger Hochwassern einhergehen.

Weltweite Niederschläge
Die Uno-Organisation für den Klimawandel IPCC7 stellt im Technical Summary 20017 lediglich fest, dass es in einigen Regionen, besonders in der nördlichen Hemisphäre mehr Niederschläge und mehr heftigen und extremen Niederschlag in der zweiten Hälfte des 20. Jh. gab.
Die Autoren nehmen keinerlei Bezug auf die Geschehnisse in der Vergangenheit der letzten Jahrhunderte. Damit erscheint eine Bewertung dieser Ereignisse bezüglich des menschlichen Anteiles eigentlich nicht möglich zu sein.

Historische Hochwasser
“... Die Flut von 1501 kam, wie die von 2002, im August und wütete ebenfalls im Erzgebirge und in der Elb-Region. Für derartige Sommerfluten ist häufig dieselbe Wetterlage verantwortlich: Ein Atlantiktief lädt sich über dem Mittelmeer mit Wasserdampf auf, driftet dann nach Norden, wo es die Wassermassen über Mitteleuropa
ausklinkt.
Dieser Wetterprozess bewirkte nach Meinung des verstorbenen Meteorologen Rainer Roth von der Universität Hannover auch die "Sintflut" von 1342, Magdalenen-Hochwasser" genannt, da die Katastrophe am Sankt-Magdalenen-Tag, dem 21. Juli, auftrat. Das Zentrum der Niederschläge lag damals im Einzugsgebiet des Mains, also weiter westlich als beim Elbe-Hochwasser 2002. Würzburg, Frankfurt und Köln verzeichneten Rekordmarken, die seitdem nicht wieder erreicht wurden. In Würzburg riss das Wasser alle Brücken fort. Die Kölner konnten mit Booten über die Stadtmauer fahren. Wenn man also überhaupt von einer Jahrtausendflut sprechen will, dann war es die von 1342. Dieser Meinung ist auch der Hydrologe und Buchautor Martin Schmidt. In seiner Analyse der historischen Hochwasser im deutschen Rheingebiet kommt er zu dem überraschenden Schluss: "Die verfügbaren Informationen und Daten lassen das 20. Jahrhundert als eines erscheinen, das nicht einmal ein Jahrhunderthochwasser gehabt hat."...”11

Hohenpeißenberg: Großwetterlagen als Ursache für mehr Starkniederschläge14
In einer Untersuchung des Deutschen Wetterdienstes wird festgestellt, dass die Zunahme von Starkniederschlägen mit dem Auftreten von Großwetterlagen zusammenhängt. Diese können allgemeine Trends zu mehr oder weniger Niederschlag dominieren.
Es werden 29 Großwetterlagen unterschieden.
“... Nimmt die Häufigkeit von Wetterlagen zu, bei denen bevorzugt Starkniederschläge auftreten, so kann allein dies zu größeren Niederschlagsmengen führen. Umgekehrt können Starkniederschläge seltener werden, wenn die entsprechenden Wetterlagen weniger häufig auftreten. ...
... Die Untersuchungen haben gezeigt, dass Starkniederschläge meistens mit bestimmten Großwetterlagen einhergehen. ... Es zeigte sich, dass alle Wetterlagen, bei denen die Zahl der Tage mit Starkniederschlag zugenommen hat, auch in ihrer Häufigkeit angestiegen sind.”
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Am Hohenpeißenberg werden seit 1879 Niederschläge gemessen und seit 1881 Großwetterlagen erfasst.
Starkniederschläge nehmen seit Beginn der Messung 1879 zu.
Eine Betrachtung der Historie früherer Jahrhunderte findet nicht statt.

Standpunkte
BMBF - Herausforderung Klimawandel12:
“Sind Extremereignisse wie z.B. Hochwasser Anzeichen für einen Klimawandel?
Einzelne Wetterereignisse, also auch einzelne extreme Ereignisse, sind für sich genommen keine Anzeichen für einen Klimawandel. Erst, wenn sich die Statistik der Extremereignisse ändert, spricht man von einem Klimawandel. Eine globale Zunahme extremer Niederschläge als Folge der Zunahme der bodennahen, global gemittelten Lufttemperatur ist physikalisch zwar plausibel; eine allgemein anerkannte Theorie steht wegen der Unsicherheit der Klimamodelle bezüglich der Beschreibung von extremen Niederschlägen jedoch noch aus.Tatsächlich zeigen statistische Untersuchungen von Niederschlagsintensitäten in einigen Regionen der Welt, wie z.B.in den USA oder an der Station Hohenpeißenberg (Bayern) des Deutschen Wetterdienstes, dass die Häufigkeiten von Extremniederschlägen kaum oder nicht mit der bodennahen Temperatur korreliert sind.
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Greenpeace - Klimakollaps und Wetterextreme6:
Land unter in Bayern 1999: Höhere Temperaturen haben mehr Regen und damit Überschwemmungen zur Folge. ... Milde Winter, in denen der Schnee als Regen fällt, erhöhen die Wahrscheinlichkeit von Überschwemmungen.6
Alle Wetterextreme führt Greenpeace auf eine menschengemachte Klimaerwärmung zurück.
Eine Betrachtung der Historie der letzten Jahrhunderte findet nicht statt.

Prof. Dr. Mojib Latif - Hitzerekorde und Jahrhundertflut15, S. 30/31:
Jegliche Zunahme von Wetterextremen gelten bei Prof. Latif als Trendbeleg für eine menschengemachte Klimaerwärmung, auch wenn ihm dieser Zusammenhang im Einzelfall nicht nachweisbar erscheint.
Die steigenden Starkniederschläge am Hohenpeißenberg seit 1879 werden als Beleg für die Zunahme von Wetterextremen angeführt. Es wird nicht erwähnt, dass diese auf veränderte Großwetterlagen14 zurückzuführen sind und das der Trend schon zu einer Zeit begann, zu der der menschliche Einfluss als eher gering gilt.
Eine Betrachtung der Historie der letzten Jahrhunderte findet nicht statt.

Umweltbundesamt - Skeptiker fragen, Fachwissenschaftler antworten...13 :
“20. Wird das Klima extremer? Sind die sich häufenden Überschwemmungen ein Indiz dafür?
Diese Frage kann nicht generell mit ja oder nein beantwortet werden....”
13
Im weiteren Text werden dann Modellrechnungen angeführt, die für das 21. Jh. mehr intensive Niederschläge voraussagen. Desweiteren werden Beispiele genannt, bei denen im 20. Jh. Niederschläge zugenommen haben. Gegenbeispiele aus Mitteleuropa, vor allem zu Hochwassern, werden nicht angeführt oder gewürdigt. Auch findet eine Betrachtung der Historie der letzten Jahrhunderte nicht statt.

Fazit
1. Ob es einen allgemeinen Anstieg im Auftreten der Hochwasser in Europa in den letzten Jahrzehnten gibt erscheint fraglich.
2. Das 20. Jahrhundert insgesamt erscheint eher arm an Hochwassern zu sein im Vergleich zu den Jahrhunderten davor.
3. Es gab mehr und schwerere Hochwasser, als es in Europa kühler war.
Dass höhere Temperaturen zu mehr Extremniederschlägen geführt haben, kann lt. BMBF12 durch Messungen nicht bestätigt werden. Die These vom “gezinkten Klima”, das zu mehr Hochwasser führt, wird durch vorstehende Beispiele ebenfalls nicht bestätigt.
Vorstehende Daten geben eher Anlass diese These umzudrehen. Wenn überhaupt, dann scheint es, dass das “gezinkte Klima” im 20 Jhdt. die Hochwasser abgeschwächt hat.
4. Es reicht offensichtlich nicht aus nur die letzten Jahrzehnte zu betrachten. Für einen realistischen Überblick sollte der Betrachtungszeitraum möglichst über viele Jahrhunderte und auch Jahrtausende reichen. Vor allem die schwerwiegende Frage über den menschlichen Anteil am Geschehen lässt sich nicht bei Einengung des Betrachtungszeitraumes auf wenige Jahrzehnte beantworten.

Einen guten Überblick über die Wetterextreme der letzten 1000 Jahre in Europa gibt das Buch “Klimageschichte Mitteleuropas”16 von Rüdiger Glaser. In einer beeindruckenden Fleißarbeit hat der Autor historische Archive ausgewertet.

Dieser Newsletter hat nicht den Anspruch einer vollständigen und abschließenden Betrachtung. Er soll vielmehr Anlass sein über den Klimawandel sowie seine Folgen und Ursachen neu nachzudenken. Hierzu sind Beiträge - von wem auch immer - herzlich willkommen. Das Diskussionsforum ist für alle offen.

01.07.2004

Klaus Öllerer

1. Prof. Dr. Mojib Latif, Leibniz-Institut für Meereswissenschaften in Kiel und bekannt aus vielen öffentlichen Auftritten im Spiegel vom 09.08.2002 nach den verheerenden Fluten an Oder und Elbe:
"Wir zinken unser Klima"
“...
SPIEGEL ONLINE: Große Teile Europas werden mitten im Sommer von sintflutartigen Regenfällen heimgesucht. Österreich meldete "Land unter". Haben wir es hier mit einem Wetterphänomen zu tun, oder müssen wir uns in den kommenden Jahren generell auf mehr Regen einstellen?

Was wir aber in den letzten Jahren weltweit beobachten, ist eine Zunahme der Extreme. Der Mensch hat da seine Hand im Spiel. Das ist so ähnlich wie ein gezinkter Würfel: Wenn eine Sechs kommt kann man zwar sagen, das gibt es immer mal wieder, aber wenn sich die Sechsen häufen, dann ist etwas faul. Und genau darum geht es. Wir zinken sozusagen unser Klima, und deshalb kommen die Unwetter häufiger.

SPIEGEL ONLINE: Wie zinken wir unser Klima?

Latif: Wir entlassen durch unsere vielen Aktivitäten bestimmte Gase in die Atmosphäre, vor allem das Kohlendioxid. Das führt zu einer Aufheizung der Erdatmosphäre, was eine isolierende Wirkung hat. Eine wärmere Luft kann mehr Wasser aufnehmen, und dann kommt es eben zu einem verstärkten Kreislauf von Verdunstung und Niederschlag und damit zu diesen heftigen Niederschlägen.

...”

2. FOCUS 2002.34

3. OcCC, Organe consultatif sur les changements climatiques
Beratendes Organ für Fragen der Klimaänderung
Extremereignisse und Klimaänderung
hier: 1.3. Extremereignisse in der Schweiz

4. Manfred Mudelsee, Michael Börngen, Gerd Tetzlaff & Uwe Grünewald
No upward trends in the occurrence of extreme floods in central Europe
Dr. Manfred Mudelsee, www.manfredmudelsee.com

siehe auch:
4a. http://hallolinden-db.de/baseportal?htx=/hallolinden-db.de/Klima/Klima&cmd=list&range=0,100&Datum==*&cmd=all&Id=17

5. Jürg Luterbacher, Daniel Dietrich, Elena Xoplaki, Martin, Grosjean, Heinz Wanner
European Seasonal and Annual Temperature Variability,Trends, and Extremes Since 1500
www.sciencemag.org SCIENCE VOL 303 5 MARCH 2004

6. Greenpeace
aus: Klimakollaps und Wetterextreme

7. UNO: IPCC, Technical Summary 2001, S. 33
“... Overall, it is likely that for many mid-and high latitude areas, primarily in the Northern Hemisphere, statistically significant increases have occurred in the proportion of total annual precipitation derived from heavy and extreme precipitation events; it is likely that there has been a 2 to 4% increase in the frequency of heavy precipitation events over the latter half of the 20th century. Over the 20th century (1900 to 1995), there were relatively small increases in global land areas experiencing severe drought or severe wetness. In some regions, such as parts of Asia and Africa, the frequency and intensity of drought have been observed to increase in recent decades. In many regions, these changes are dominated by inter-decadal and multi-decadal climate variability, such as the shift in ENSO towards more warm events. ...”

9. Zeit 34/2002
Aus allen Wolken gefallen

10. Bild der Wissenschaft 7/2003
Kommt die Superflut ?

11. www.presseportal.de
Falsche Superlative:
Nicht mal eine Jahrhundertflut schwappte 2002 über Deutschland

12 BMBF: Herausforderung Klimawandel
www.bmbf.de/pub/klimawandel.pdf

13. Umweltbundesamt
20. Wird das Klima extremer? Sind die sich häufenden Überschwemmungen ein Indiz dafür?
aus:
Skeptiker fragen, Fachwissenschaftler antworten: Häufig vorgebrachte Argumente gegen den anthropogenen Klimawandel Letzte Aktualisierung: 01.05.2003

14. Deutscher Wetterdienst
Hängen vermehrte Starkniederschläge am Hohenpeißenberg mit veränderten
Wetterlagen zusammen?

15. Prof. Dr. Mojib Latif
Hitzerekorde und Jahrhundertflut
ISBN 3-453-87832-9

16. Rüdiger Glaser
Klimageschichte Mitteleuropas, ISBN: 3-534-14687-5

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KlimaNotizen will dazu beitragen, dass die öffentlichen Diskussionen zur allgemeinen Klimaentwicklung ausgewogener werden.
Daher stehen hier vor allem Informationen, die in der öffentlichen Wahrnehmung zu kurz zu kommen scheinen.
Und daher ist KlimaNotizen selbst auch nicht ausgewogen.
Wer sich ein möglichst objektives Bild über Erkenntnisse und Meinungen verschaffen möchte, sollte selbst alle Informationen zur Kenntnis nehmen.
Dabei können die angeführten Links sehr hilfreich sein.

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Klaus Öllerer
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